Collections Database vs Collection & Inventory Tracker

Kurzfazit: Waehle Collections Database, wenn du eine flexible persoenliche Datenbank-App fuer iPhone, iPad und Mac willst, mit mehr als 20 Feldtypen, Apple Shortcuts, iCloud-Sync, Formel-Feldern und Subcollections - und wenn du dein eigenes Datenmodell von Grund auf bauen moechtest. Waehle Collection & Inventory Tracker, wenn du eine spezialisierte App fuer physische Sammlungen und Inventar willst, mit Barcode-Autofill, integrierten Ordnern und Lagerorten, Fotos, Offline-Zugriff, Excel-Import/-Export, Google-Drive-Backup und Teilen - ohne erst eine Datenbank bauen zu muessen.

Collections Database und Collection & Inventory Tracker ueberschneiden sich in wichtigen Punkten: Beide unterstuetzen benutzerdefinierte Felder, Barcode-Scan, Formel-Felder, Fotos, iCloud- oder Cloud-Sync und flexible Organisation. Aber sie folgen unterschiedlichen Ideen. Collections Database ist ein persoenlicher Datenbank-Builder - du definierst das Schema, organisierst mit Subcollections und baust dein eigenes System. Collection & Inventory Tracker ist ein Sammlungs- und Inventar-Organizer - der objektzentrierte Workflow, Barcode-Autofill, Ordnerstruktur und Backup sind bereits vorhanden. Wenn du eher Business-Inventarsoftware vergleichst, lies Sortly vs Collection & Inventory Tracker. Wenn du von Tabellen kommst, lies Tabelle vs Inventar-App.

Kurzueberblick

Collections Database ist eine App fuer iOS, iPadOS und macOS von Matteo D'Ignazio (Risolvipro). Sie unterstuetzt mehr als 20 Feldtypen - darunter Text, Zahl, Boolean, Bild, Auswahl, Barcode, Datum, Farbe, Passwort, URL, Dokumentreferenz, Gruppe und Formel - organisiert in Collections und Subcollections. Die Pro-Version ($7.99 Einmalkauf) schaltet unbegrenzte Dokumente frei (die kostenlose Version ist auf 100 begrenzt), dazu Dateianhaenge, erweiterte Felder, Grid-Ansicht und Zusammenfassungen. Daten werden ueber iCloud zwischen Geraeten synchronisiert. Die App integriert sich ausserdem mit Apple Shortcuts und unterstuetzt Face ID und Touch ID. Der Entwickler reagiert aktiv auf Feedback und veroeffentlicht regelmaessig Updates.

Diese Flexibilitaet bedeutet, dass du deine eigene Struktur baust. Es gibt keinen inventarspezifischen Workflow, keine Produkt-Autofill-API fuer Barcodes und keinen Android-Support. Wer eine Buechersammlung, ein Haushaltsinventar oder Werkzeuglager mit Apple-Fokus organisieren will, kann das passende System bauen - startet aber mit einem leeren Schema.

Collection & Inventory Tracker ist eine Sammlungs- und Inventar-App fuer Android und iOS. Sie ist um physische Gegenstaende gebaut: Barcode scannen, und die App fuellt Produktbild, Titel und Beschreibung automatisch aus. Du organisierst Eintraege in Ordnern und Lagerorten, die Raeume, Regale, Boxen oder Schubladen abbilden koennen. Benutzerdefinierte Felder erfassen Seriennummern, Kaufpreis, Ersatzwert, Zustand, Garantiedaten und alles andere, was deine Sammlung braucht. Formel-Felder berechnen Summen automatisch. Du kannst bis zu 15 Fotos pro Eintrag anhaengen, mit Viewer- und Editor-Rollen zusammenarbeiten, CSV oder Excel exportieren, auf Google Drive sichern und eigene Etiketten drucken. Die App funktioniert offline - praktisch in Garagen, Kellern und Lagereinheiten mit schlechtem Empfang. Zum Einstieg lies So katalogisierst du jede Sammlung.

Echte Gegenstaende verfolgen, ohne eine Datenbank zu bauen

Collection & Inventory Tracker hilft dir, Buecher, Werkzeuge, Wein, Muenzen, Bastelmaterial, Lagerboxen, Haushaltsinventar und mehr zu organisieren - mit benutzerdefinierten Feldern, Barcode-Autofill, Ordnern, Fotos, Offline-Zugriff und Backup.

Funktionsvergleich

Collections Database vs Collection & Inventory Tracker

Funktion Collections Database Collection & Inventory Tracker
Am besten fuerEigene persoenliche Datenbanken bauenPhysische Sammlungen und Inventar verfolgen
HauptfokusFlexibler iOS-Datenbank-BuilderSammlungs- und Objekt-Organizer
Jede Sammlungsart
Fuer physische Objekte gebautKonfigurierbar✅ Objektzentrierter Workflow
Benutzerdefinierte Felder✅ 20+ Feldtypen✅ Praktische Felder fuer Objekttracking
Formel-Felder✅ Pro-Funktion✅ Enthalten
Barcode-Scan
Barcode-Autofill❌ Scannt Codes, keine Produkt-Lookup-API✅ Fuellt Produktbild, Titel und Beschreibung automatisch aus
Fotos pro Eintrag✅ Mehrere✅ Bis zu 15 Fotos
Ordner / LagerorteSubcollections (hierarchische Struktur)✅ Im Workflow integriert
MengenverfolgungKonfigurierbar✅ Fuer Objekttracking gebaut
Filter, Sortierung & Gruppierung
Offline-Zugriff✅ Offline-first
Ohne Konto nutzbar✅ Konto optional
Cloud-Sync✅ iCloud✅ Geraeteuebergreifender Sync
BackupiCloud✅ Google-Drive-Backup
Zusammenarbeit / Teilen❌ Nicht unterstuetzt✅ Viewer- und Editor-Rollen
Excel-/CSV-Export❌ Kein Excel-/CSV-Export✅ Excel-/CSV-Import und Export
Etikettendruck✅ Eigene Etiketten
Apple Shortcuts
Face ID / Touch ID Sperre
Limit in der kostenlosen Version100 DokumenteUnbegrenzt
PreismodellKostenlos + $7.99 Pro-EinmalkaufKostenlos + Abo
iPhone / iPad
Mac
Android
App-Store-Bewertung4.6 (184 Bewertungen, Juni 2026)4.7 (Juni 2026)
Bessere Wahl fuerNur-iOS-Nutzer, die eine Datenbank selbst bauen wollenSammler, Haushalte, Hobbyisten, einfaches Inventar-Tracking

Quelle: Funktionsvergleich auf Basis offizieller App-Store-Eintraege, Entwickler-Websites und Produktseiten, Juni 2026.

Wichtige Unterschiede

Datenbank-Builder vs. Sammlungstracker

Das ist der wichtigste Unterschied. Collections Database erwartet, dass du dein eigenes Schema definierst: Du erstellst Collections, richtest Feldtypen ein, baust Subcollections und entscheidest, wie alles zusammenhaengt. Das ist flexibel, verlangt aber Planung des Datenmodells, bevor du mit Eintraegen loslegst.

Collection & Inventory Tracker startet beim Gegenstand. Du scannst einen Barcode, die App fuellt die Produktdetails automatisch aus, du legst den Eintrag in einen Ordner, fertig. Die Organisationsstruktur - Ordner, Lagerorte, Tags - ist bereits Teil des Workflows. Fuer die meisten Sammler und Haushalte bedeutet das: produktiv in Minuten statt nach einer Einrichtungssitzung.

Barcode-Autofill vs. nur Barcode-Scan

Beide Apps koennen Barcodes scannen. Der Unterschied ist, was danach passiert. Collections Database liest den Barcodewert und speichert ihn - nuetzlich zur Identifikation per Code. Collection & Inventory Tracker sendet den Code an eine Produkt-Lookup-API und fuellt Bild, Titel und Beschreibung automatisch aus. Fuer Haushaltsinventar, Buecher, Elektronik, Werkzeuge oder alles mit Produktbarcode erspart dir dieser Autofill-Schritt den groessten Teil der manuellen Dateneingabe. Tipps findest du unter Smartphone als Barcode-Scanner fuer Inventar nutzen.

Teilen und Export

Collections Database unterstuetzt aktuell keine Zusammenarbeit - es ist eine Single-User-App. Wenn du dein Inventar mit Partner, Familie oder Kollegen mit Lese- oder Schreibzugriff teilen willst, ist das nicht verfuegbar. Auch CSV- oder Excel-Export fehlt, was wichtig ist, wenn Versicherung, Buchhaltung oder Umzugsfirma eine formatierte Liste verlangen. Collection & Inventory Tracker unterstuetzt Viewer- und Editor-Rollen und exportiert nach CSV und Excel. Fuer Versicherungsfaelle siehe Haushaltsinventar-Checkliste fuer Versicherungsansprueche.

Plattformabdeckung

Collections Database gibt es nur fuer iOS, iPadOS und macOS - kein Android. Wenn dein Haushalt gemischte Geraete nutzt oder jemand auf Android Inventaraufgaben uebernehmen soll, ist das eine harte Grenze. Collection & Inventory Tracker unterstuetzt iOS und Android und funktioniert deshalb besser fuer gemischte Haushalte und Teams.

Preismodell

Collections Database nutzt ein einmaliges Pro-Upgrade fuer $7.99, was attraktiv ist, wenn du Abos vermeiden willst. Die kostenlose Version ist auf 100 Dokumente begrenzt. Das kann fuer kleine Sammlungen reichen, wird aber bei groesseren Projekten knapp - ein vollstaendiges Haushaltsinventar erreicht schnell mehrere hundert Gegenstaende. Collection & Inventory Tracker hat kein Dokumentlimit im kostenlosen Tarif, mit optionalen Abo-Funktionen.

Wo Collections Database gewinnt

Collections Database hat echte Staerken. Mit der Apple-Shortcuts-Integration koennen Power-User die Dateneingabe und den Abruf automatisieren, was Collection & Inventory Tracker nicht bietet. Face ID und Touch ID sind hilfreich fuer sensible Daten wie Zugangsdaten oder Wertgegenstaende. Die Mac-App ist ein Vorteil, wenn du lieber am groesseren Bildschirm bearbeitest. Das Einmalpreismodell passt fuer Nutzer, die einmal zahlen wollen. Auch die Reaktion des Entwicklers auf Feedback und die regelmaessigen Updates sind Pluspunkte.

Welche App solltest du waehlen?

Waehle Collections Database, wenn du iPhone, iPad oder Mac nutzt und eine flexible persoenliche Datenbank selbst bauen willst. Sie passt besser, wenn du Apple Shortcuts, Face ID, eine Mac-App, Einmalzahlung und einen DIY-Schema-Ansatz willst - und wenn deine Sammlung klein genug fuer das kostenlose 100-Dokumente-Limit ist oder du $7.99 fuer unbegrenzt zahlst.

Waehle Collection & Inventory Tracker, wenn du physische Gegenstaende sofort mit weniger Einrichtung katalogisieren willst. Sie passt besser, wenn du Barcode-Autofill, integrierte Ordner und Lagerorte, bis zu 15 Fotos pro Eintrag, Teilen mit Viewer- und Editor-Rollen, CSV-/Excel-Export, Google-Drive-Backup, Etikettendruck und Offline-first-Zugriff auf iOS und Android willst. Fuer einen weiteren breiten Vergleich lies MyCollections vs Collection & Inventory Tracker.

Fazit

Collections Database ist eine gut gebaute, aktiv gepflegte iOS-Datenbank-App mit echter Flexibilitaet. Fuer Nutzer, die ihr eigenes Datenmodell konstruieren, Apple Shortcuts nutzen, am Mac arbeiten oder einmal zahlen wollen, ist sie eine Ueberlegung wert.

Collection & Inventory Tracker passt besser zum Organisieren physischer Dinge. Barcode-Autofill, objektzentrierter Workflow, Ordner und Lagerorte, Teilen, Export und Google-Drive-Backup sind eingebaut - ohne Schema-Design.

Am Ende geht es darum, ob du ein System bauen oder ein fertiges System nutzen willst. Collections Database gibt dir die Bausteine. Collection & Inventory Tracker gibt dir eine funktionierende Inventar-App.

Organisiere deine Sammlungen, ohne eine Datenbank zu bauen

Erstelle eigene Sammlungen, scanne Barcodes fuer automatische Details, fuege Fotos hinzu, verfolge Mengen, nutze Ordner, filtere Eintraege, importiere/exportiere Excel-Dateien, sichere deine Daten und teile Sammlungen mit anderen.